Pferdesteak die zweite…

28 02 2010

P1030206kP1030212kP1030222kP1030209kP1030228kValle Fertil / Valle San Agustin, San Juan

Eigentlich wollte ich im Parque Nacional Ischigualasto (= Valle de la Luna /Mondtal), Trekking betreiben und mir die verschiedenen, sehr interessanten Dinge reinziehen. Da aber in Vergangenheit gewisse Leute beispielsweise Dinosaurierknochen einfach mitgenommen haben und an europaeische Museen zu verticken, darf man da nurnoch mit Fuehrer rein…soviel mal zu meinem Freund dem Menschen…

Also, Ersatzprogramm reinpfeifen. Valle Fertil ist halt dran.

Ausgangslage

Die Zone hier ist ein wenig feuchter als die Umgebung aber immernoch sehr arid (=trocken, fuer NF-Idioten). Ausgetrocknete Flusslaeufe, Kakteen an den Haengen und dichter, dornenbewehrter Strauchwald bestimmen das Landschaftsbild.
Ein verschwundener Indianerstamm hat hier gewisse Hoehlen, Zeichnungen usw hinterlassen, mal schauen ob ich Manitou noch naeher komme.

Leider ist in Vergangenheit ein Trekker mit seinen beiden Kolleginnen umgekommen, weil sie in einem ausgetrockneten Fluss (sogenanntem Wadi) gecampt haben. Weiter oben hats geregnet und sie sind fortgespuelt worden, gefunden hat man nur noch den Jungen…Konsequenz daraus, wie leider allzuoft in Argentinien: Verantwortlich ist man nicht mehr selber, sondern die Polizei. Sie macht allabendlich Patrouillen durch das Gebiet und nimmt Wildcamper mit (obs Busse gibt, ist unbekannt); ueberall stehen Schilder, dass man nicht campen darf.
Konsequenz fuer mich: ungesehen, ungehoert

Probleme sind das fehlende Wasser; das ich leider zu 100% schleppen muss; der sandige Untergrund der mir das gehen erschwert und eben die Teletubbies.
Der Flora wegen mache ich mir weniger Probleme: Es gibt Pumas und auch ein paar Schlangen: Die echte und die „falsche“ Korallenschlange (wobei mir die nicht-originale symphatischer ist, eine Klapperschlangenart, die Yarara (ein aggressives Mistvieh, das ich aus Misiones kenne), Laura irgendwas, und eine weitere mir unbekannte Schlangenart.

Ausruestung

Da ich ein Fan von Ultraleicht bin, nehme ich auch nur das Noetigste mit. Tarp/ Poncho, Schlafsack und Matte Industria Argentina (Auweiha: der Schlafsack ist aus Baumwolle! und die Matte sonst son Billigteil; wenn ich da an Ausruestungsgegenstaende aus Europa denke, kommt mir das Augenwasser…), ein wenig zu Futtern, 3,5l Wasser. Somit hat es sich im Grossen und Ganzen, der Rucksack wiegt so etwa 8kg wobei 3,5kg Wasser sind.

Die Machete (Buschmesser) bleibt im Auto….ein grober Fehler wie sich spaeter herausstellt.

Trail

Bei bestem Wetter wandere ich das erste Tal hinauf. Der Untergrund ist sandig, ich folge einem Flusslauf aufwaerts, der groesstenteils ausgetrocknet ist. Wunderschoene Felsformationen und darin wachsende Kakteen kann ich bewundern. Leider gibts davon kein Foto, weil meine Cam spinnt…das Objektiv geht nicht von alleine auf, und darum kackt sie normalerweise ab…hmpf

Das Tal oeffnet sich, da ich einerseits ungesehen infiltrier-wandern will (geils Wort :D) und anderseits ein bisschen Vegetation sehen moechte, weiche ich in den Buschwald aus. Leider ist ein Grossteil der Pflanzen mit argen Stacheln bewehrt, vom Typ DDR- Stacheldraht. Immer wieder verfaengt sich meine, aussen am Rucksack angebundene „Isolier“matte mit den Stacheln und endet immer als Verlierer. Wenns so weitergeht darf ich auf Fetzen uebernachten…grmbl.
Immer wieder hat es so eine Art wege, wo keine Pflanzen wachsen. Diese Enden dann ploetzlich…so bleibt dem Herr von und zu nichts anderes uebrig, als wieder zurueck zu tschalpen; weil er die Machete nicht mitgenommen hat. Der Irrgarten zieht sich so denn ganzen Tag durch, zum Glueck ist der Weg das Ziel. Immerwieder sehe ich einige Tierchen, zum Beispiel Heuschrecken an bestimmten Straeuchern.

Nach ein paar Stunden Ebene, bilden die Huegel ein weiteres Tal. Gehen ist nur in der Naehe des Tals moeglich, da gegen die Haenge alles undurchdringlich zugewuchert ist. Aus der Distanz sehe ich einen Tuempel und denke bei mir :“ Ich naehere mich langsam, vielleicht ueberrasche ich ein paar Tiere beim saufen“
Tja, schoen waers, die Realitaet schaut leider anders aus. ICH bin derjenige der ueberrascht wird. Von der anderen Seite des Flusses hoere ich ein zorniges Wiehern und sehe ein schwarzes Ross auf mich zurennen. Instinktiv beginne ich davonzurennen (Waer haets gedacht…); aber ein wenig spaeter schalte ich dann: auch wenn wir damals in der Sprintstaffel den Schulrekord gebrochen haben, Bruder Pferd werde ich nicht entkommen koennen. Bleibe kurz stehen und greife zum Messer. In dieser Zeit ist das Pferd kurz stillgestanden, sieht aber, das ich nicht kollaboriere und setzt erneut zum Sprint an, ich ebenfalls. suche eine Deckung, ein Baum. Eine improvisierte Waffe… nur ausgetrocknete Aeste liegen rum…SCHEISSE!
Ich muss mich wehren! Mein Opinel, 6cm Klingenlaenge, rasiermesserscharf und mein Rucksack als Schild gegen die herrannahenden Hufe und dem verdammten Pferdegebiss….Laecherlich Davidchen gegen Goliath! Ich renne aus dem Blickfeld des Pferdes und bleibe stehen, spaehe aus der Deckung hervor. Das Pferd hat von mir abgelassen und trabt zum See, MEINEM SEE!!! und dann steht es auch noch mit den Fuessen darin und saeuft. FRECHHEIT!! Immerwieder schaut es in meine Richtung und wiehert bedrohlich. Logisch, dass auch noch der Wind von mir zum Pferd blaest…Es steigt aus dem See und beginnt den Weg zu mir einzuschlagen.
Da ich nicht Akteur eines Actiongames bin, und ich das Pferd sowieso nicht allein vertilgen koennte 😉 einige ich mich auf ein unentschieden mit meinem Widersacher und beginne den strategischen Rueckzug. Mein Marschtempo ist rekordverdaechtig, da mir mein Verfolger im Nacken sitzt. Immerwieder glaube ich Hufe zu hoeren.

Irgendwann gehts wieder steil bergab zum Flusslauf hin. Ich denke nicht, dass mein Kontrahent mir hierher folgt, und die Hand um das Stueck Kohlenstoffstahl lockert sich ein wenig. Ich folge dem ausgetrocknetem Fluss in der Richtung der ich gekommen bin; vor mir sehe ich drei grosse, fette Wildhuehner die meinen Weg kreuzen. Das waer ein Braten…
Nach einer weiteren Stunde einem Seitenarm des Flusses folgend, gehe ich bergwaerts ins Kraut. Hier schauts nicht uebel fuer ein Lager aus.

Bei der Erkundung stelle ich fest, dass wieder ein paar Heuschrecken rumgammeln. Ein weiteres Mal lasse ich mich natuerlich nicht bitten. Mit einem Stock schlage ich die Biester vom Strauch, hier helfen mir meine Kampfkuenste wieder. Leider ist der stachlige Strauch ein guter Schutz, so dass ich am Schluss nur ein Tier erledige…Wenigstens aus diesem Zweikampf gehe ich knapp als Sieger hervor 😀
Statt einem Abendessen gibt es halt nur ein Amuse-Bouche.

Ich beginne das Lager aufzubauen, mache Feuer auf meinem Hobo-Kocher (simple Dose mit Loechern drin), die trockenen Aeste brennen prima. Ich gare die Heuschrecke (ueber gewisse Fluessigkeiten und deren Farbe lasse ich mich, ruecksichtnehmend auf heiklere Wesen, nicht aus)…schmeckt aehnlich gut wie bei uns. Zum Glueck ist das Exemplar groesser als die schweizerischen.

Fuer meine Sitzgelegenheit drehe ich, wohlwissend, dass darunter Viecher zum Vorschein kommen koennen, einen Stein um. Ich sehe fast nur Sand….fast. Ein kleiner Skorpion schreit mir „Licht aus!“ entgegen. Er bewegt sich nicht und ich lasse ihn in Frieden…vorerst 😀 Es gibt also nicht nur Schlangen hier….interessant!

Danach schlage ich eine Dose Tomaten (jetzt erst kommt der kulinarische Tiefflug :D) mit zwei Steinen auf (da ich vom schweizer Sackmesser auf franzoesisches Opinel umgestiegen bin). Ich hoffe trotzdem, dass mich niemand hoert.
Altes Brot mit heissen Tomaten und einem halben Boillonwuerfel ist mein Hauptgang. Zum Dessert esse ich noch ein Stueck Salami, dass ich fuer die Nacht ein wenig Fett zum verbrennen habe.

Nachher hantiere ich nochmals mit der Fotokamera. Nach zig Versuchen funktioniert sie doch! JUHUI! Ich fotografiere mein Lager und gehe nochmals zu Kollege Skorpi, der sich inzwischen eingegraben hat. Mit einem Stoeckchen wuehle ich die Erde nochmals um. „Jetzt lass mich doch mal in Ruhe, du Arsch!“…siehe da, da isser jo 😀 . Da er sowieso ein wenig bleich wirkt, fuehle ich mich nicht so gemein. Jetzt stellt er aber wenigstens den Stachel fuers Fotoshooting auf. Und dann lasse ich ihn endgueltig in Frieden…ich hoffe er mich auch, und auf dass er nicht den Rest seiner Familie als verstaerkung holt.

Ich heize extra nochmals tuechtig ein, denn ich will die Asche nutzen um sie in einem Kreis um mein Kopfliegeplatz zu ziehen und mit Wasser zu netzen. Wasser mit Asche ergibt Aschenlauge, die reizend wirkt (nicht reizend in form von aesthetisch :D), darauf fahren Ameisi und Co nicht sonderlich ab, sodass sie lieber sonstwo rumkrabbeln als an meiner Naser herumzubouldern.

Da ich nicht weiss, ob ich in der Nacht besucht werde, beginne ich, mein Lager mit Stachelaesten zu bewehren. Diese Palisade haelt zwar einer ernsthaften Belagerung niemals stand, jedoch warnt sie mich und ich habe eventuell Zeit, Aufzuwachen, Kaffe zu trinken und zu meinem Opinel zu greifen, dass sich in einem Stueck Holz einsatzbereit haelt.

Ich schlafe etwa gleichgut wie sonst im Zelt oder in der Haengematte (was nicht „gut“ bedeutet). Da in zwei Tagen Vollmond ist, wird es nicht richtig dunkel.
Ich wache erst wieder auf, als der Mond schon fast verschwunden ist, und ueberlege ob ich langsam aufstehen soll. Als der Mond verschwindet wirds erst richtig dunkel und ich schaue mir den Sternenhimmel an. Ploetzlich sehe ich eine Sternschnuppe. Aber gruenlich-blau flackern und etwa halb so gross wie der Mond!!! Nur ein paar Sekunden, dann ist der Spuk vorbei…Keine Ahnung ob das wirklich eine Stern(mir)schnuppe war.

Trotz allem schlafe ich nochmals ein, wache erst wieder auf als es hell wird. Mein Schlafsack ist feucht, das Tarp nass. Unglaublich starker Tau! Ich stehe auf. Fruehstueck besteht aus altem Brot und einem deformierten Stengel CH- Schoggi, dazu kaltes argentinisches Hahnenwasser (fein…). Nach diesem Leckerbissen „husthust“ will ich in die Hoehe. Zurueck aber ueber die Huegel.
Es wird richtig muehsam. Es gibt keinen Weg, immer wieder zerrt mir der Stachelverhau an meiner Ausruestung. Vorwaerts, Rueckwaerts – Aufstieg, Abstieg und wieder Ausschau halten nach dem besten „Weg“. Ein stundenlanges Spiel von Hoffnung und Ernuechterung.
So und nach dene poetische Wort goemer wieder zum sarkastische Ton ueber! (Sorry Herr Spaelti :D)

Nach Stunden schaffe ich den Huegel trotzdem; irgendwo Tummeln sich Kuehe, die entsetzt fluechten. Scho klar, wenn da son zwei-meter-breit Ghaaste durufsteroidiert.
Die Aussicht ist echt genial. Mein Rucksack wird auch immer leichter, das Wasser immer weniger. Ich sehe den Adlern und Falken zu (Kondor macht wiedermal eine uf gedeckt getarnt) wie sie ihre Runden drehen. Esse den Rest der Salami und trinke den letzten Tropfen meines Wassers. Um den Fluessigkeitsverlust zu vermindern atme ich nur noch durch die Nase. Mit heissen Fuessen gelange ich Stunden spaeter im Kaff Valle Fertil an und begebe mich zur Dusche.

So und morn gahts am Valle de la Luna an Chrage. Beste Wuensche! Und falls oepper bis zu dem Satz nonig a langatmigkeit verreckt isch, doerfer sich gern bide Kommentaer itraege la und e flaesche Champagner uf eigeni Rechnig trinke!

Un Saludo Diego

PS: jetzt wotti scho sit 2 stunde dfotene ufelade und es lagged und lagged. also fotos folgen

*kaktee
*skorpi der star der stacheln
*lager „fort knox“
*Mahlzeit..



Der Teufel reitet mit…

19 02 2010

San Rafael, Mendoza

In Copahue angekommen, wundern wir uns, was wir hier ueberhaupt sollen… merkwuerdige Haueser, nur alte Leute die extrem dick eingekleidet rumgammeln. Der Reisefuehrer zeigt an, dass hier ganze 52 Leute wohnen…Bombastisch…und das nach x-stunden fahrt. Hergekommen sind wir eigentlich wegen den thermen und vulkanischen Aktivitaeten. Leider schauts ein wenig anders aus, die Therme sieht eher aus wie eine medizinische Klinik, was sie wohl auch ist. Auch wir muessen uns einem medizinischen Test unterziehen obwohl wir nicht wie die anderen Zombies aussehen.
Okay. Wir lassen das ganze ueber uns ergehen. Das Bad ist immerhin sehr entspannend (einzeln mit Badetante, die einem mit Schlauch massiert)

Erst am Tag spaeter entdecken wir, was wir eigentlich wirklich wollten. In der Naehe des Kaffs sehen wir offene Krater aus denen Heisswasser sprudelt. Es dampft und zischt. Stinkt teilweise so wie am ersten August. Ich bade meine Fuesse in einem Seelein, mit grauem heissem Wasser; herrlich!!! (wahrschinli stinkter jetzt no me,…)

Weiter weiter ins Verderben. In Norden Richtung Chos Malal. Einige hundert Kilometer Umweg muessten wir einplanen, um dem Asphalt zu Folgen. Wir schauen uns noch einen schoenen Wasserfall an, auf dem Rueckweg passiert es; ein Stein sadomaltraetiert einen Pneu. Pneuwechsel erfuellt. Einige Kilometer weiter passiert dasselbe noch einmal. Mit halbem Reifen notlanden wir in El Huecú; einem gottverlassenen Wildwest-Kaff. Ich lasse beide Pneus flicken.

Vor Chos Malal noch einen. und vor Malargue gibt der Ersatzreifen nochmals auf. Schlecht geflickt, die Naht ist aufgegangen, das urspruengliche Reserverad ist viel zu sproede und darum auch im Arsch….und wir auch. auf der Route geblieben.
Ein Pick up haelt an und nimmt mich nach Malargue, dort kaufe ich ein anderes Rad und wir kehren zuerueck zum Wrack. Am naechsten Tag bringe ich dann alles in Ordnung, nur das Portemonnaie ist wieder leichter….

Sonst alles TIPTOP



7 Tage Trekking

17 02 2010

Nach El Calafate und den riesigen Eismassen und dem ganzen Turiprogram wider „Back to the Roots“.

Also ab ins benachbarte Chile in den Park „Torres del Paine“ er gilt als schoenster Abschnitt der Anden, obwohl das finde ich eine ziemlich muetige Behaubtung.

Als ausgangs Punkt gilt Puerto Natales, wo ich „das Hostel“ schlechthin finde. Es gibt einen Gruenapfall, Rucksecke und Taschen zum einkaufen (damits keine Plastiktueten braucht) Infos und Equitmend.

Ich habe eigendlich alles dabei bis auf ein Zellt und den Rest brauch ich nicht. Dennoch Riesen Panikmacherei, finde ich! Und es gaebe da eine Infoveranstalltung, ich solle die doch besuchen. Es sind haubtsaechlich infos fuer Anfaenger zu Equitment und wie man es anwendet. Dan auch ueber den Park und das Klima, ich weis das das Wetter hier ist wie eine Frau in den Wechseljahren und von einem Moment auf den andern sich aendern kann, das wird bestaetigt und Unterstrichen.

Die Meisten machen ein „W“ foermige Route im Park in 3 Tagen. Ich entscheide mich fuer die Ganze Route also einem „O“ gleich, da sind auch weniger leute 😉

Ich Reduziere meine Ausruestung auf ein Minimum und komme trozdem auf einige Kilos mit Zelt, Kleidern, Schlafsack, Essen fuer 8 Tage usw.

Am ersten Tag habe ich 10 Stunden Reine Marschzeit, lege 30 Km Luftlinie zueruck und kampfe mit Gegenwind bis 80 Kmh. Und als wahre das nicht genug muss ich durch Knoecheltiefes Moor einige hundert Meter wahten. Aber die Natuer entschaedigt fuer alle Strapazen so schoen ist es hier. Ich Koche Wasser fuer eine Suppe (aus gewichts Gruenden gibts die nachsten tage nur Suppe, jeder der mich kennt weis wie gerne ich suppe habe) und stelle mein Zelt auf und Penne.

Tag zwei gemuetliches Fruehstuck im Sonnenschein. Heute nehme ich es gemuetlich nur ein 4 Stundiger aufstieg um Fit zu sein fuer den Pas Morgen. Nach dem ich mein Zelt aufgeschlagen habe fangt es an zu Pissen/ Schneeien und wird 2 Tage anhallten. In der Nacht muss ich mein Zelt Trockenhallten mit Mikrofasertuch und viel Geduld. Das Zelt ist nicht ganz dicht und diese Winde bringen Wasser in jede Rize. Denoch ist ein Teil meiner Ausruestung am Morgen nass.

Tag Drei Alles einpaken und im groesten Scheiss Wetter richtung Pas. Nach kurzer zeit Frage ich mich wo „ist der Weg“. Die Wege wurden zu Baechen und wo keine Steine sind seufst du bis mitte Unterschenkel im Morast ein. Ich Laufe wirklich in Bachen, Bachwandern Traeffe es wohl eher. Nach einiger Zeit begegnen mir ein Duzend Kameraden sie waren beim Pas und sagen es sei unmoeglich man sehe die  Wegmarkierungen nicht mehr und der Wind sei zu Stark. Zu gefaerlich meinen sie.  Sie Machen einen Erfahrenen eindruck und ich glaube ihnen, denoch will ich mir mein eigenes Bild der Lage machen. Die Patagonischenwinde spuere ich mit voller Prutalitaet mit ca. 120 Kmh Peitscht mir der Schnee Waagrecht ins Gesicht. Als es dann direckt hinnter mir 10 Meter runter in einen Wilden Bergfluss get und ich mich mit ganzem Gewicht gegen den Wind Stemmen und nicht sagen kann wo ich mein Fuss aufsetze werde. Muss ich eingestehen das es zu gefaerlich ist, zumal ich aleine bin. Fluchend Mache ich mich auf den Rueckweg. Inzwischen ist praktisch mein ganzes Matrial komplet nass. Feuern ist hier verboten und die Chancen waehren jetzt auch schlecht zum glueck hats eine Schutzhuette mit Ofen. Um den sich alle die durchnesten Genosen tummeln und ihr Matrial zu Trocknen versuchen. Die Huette besteht nur aus Wllblech und hat mehr Luecken als Blech, die Waerme ist also nicht von langer Dauer. Nasses Holz wird auf den Ofen (Alte Oelfass mit Rohr) gelegt damit es Trocknen kann und eingefeuert wie die Weltmeister. Alle mit Kleidungsstucken in der Hand wie Pinguine stehen sie nebeneinander und freuen sich wie doff ueber die Waerme. Es Qualmt wie bloed und mir wirds zu heiss, in dem Moment wo ich mich entfernen will fangts explosionsartig an zu Brennen. Ich wie weg. Reagiere. Suche Wasser, bovor ich weis wie mir geschied bin ich aus der Huette entreise einem eine Flasche mit Wasser bin wider drin und gebe sie weitter um zu Loeschen. Kurze aufregung, der rauch verzieht sich, weitter gehts.

Tag Vier mache mich auf den Rueckweg da mir in den kommenden tagen  der Pas nicht Pasierpar erscheint. Nach dem Abstieg entlich wider Mal richtig Waschen mit Kaltem Gletscherwasser. Und natuerlich wider Suppe 🙁

Tag Fuenf Zurueck durch das Moor und diesmal habe ich Rueckenwind, manchmal so Sark das ich den Berg hoch rene ohne das ich es will. Die Windbohen sind so stark das sie aus einem See Wasser aufnehmen und 20-30 Meter weiter hinnten Runterregnen lassen, extrem habe ich noch nie gesehen. Das einzige was meine Ohren gegen diese Winde Richtig schuetzen kann sind meine Fetten Kopfhoere und mit Musik leuft sich auch wie von aleine.

Tag Sechs heute stehen 8 Stunden Marschieren auf dem Programm der Aufstieg gegen den Schluss ist dan die lezte Herausvorderung. Was sich hier so rumdrueckt! Die Beste und Teuerste Ausruestung aber die meisten sind Sowas von ungeschikt und Langsam jeder „Zueghuesler“ isch schneller. Und Natuerlich alles Montiert das auch jeder siet was fuer tolles zeugs man hat. Die haben zum teil echt keine Ahnung. Angekommen gehts dan auch bald ins Nest.

Tag Sieben 05.00 uhr Tagwache: Zelt bleibt stehen und nur das noetigste kommt mit. Ich Steige mit Taschenlampe 500 Meter auf, auf einen Berg von dem ich den Sonnenaufgang sehen kann. Oben angekommen Wasser aufsetzen, Trockne Kleidung anziehen, Schlafsack und Maetteli Rausnehmen, I Pod mit gutem Sound auf. So size ich da im warmen Schlafsack mitner heissen Schokolade in der Hand und warte auf den Sonneaufgang. Ihr haetted die neidischen Blicke sehen sollen von anderen die sich das Spektakel auch nicht entgehen lassen wollten und nassdurschwitzt bald im Schneegestoeber anfingen zu Freieren und zu Zittern. Dan 06.42 Uhr ist es soweit vor mir brennt der Himmel und die Sonne geht auf, hinter mir die Torres del Pine in Rotem licht, fast Kitschig, athemberaubend schoen. Mein hoehe punkt der sieben Tage und Kroender Abschluss.

„Go out with a Boom“



Pferdesteak mal anders

16 02 2010

San Martin de los Andes, Neuquen

Mal wieder ein kurzes Lebenszeichen (a all wo denkt hend “ jetzt haetsen endlich butzt“ -> champagnerflaesche wieder chuelstelle)

Es hat uns nach San Martin de los Andes verschlagen, die Schweiz schlechthin. die Haueser hier sind noch schoener; auf jedenfall aber zahlreicher als bei uns. Sehr viele, komplizierte (teilweise statisch recht fragwuerdige) Holzbauten. Hier gaebe es arbeit zuhauf…mal sehen…

Auf jedenfall nach einer fehlgeschlagenen Kajakfahrt (mit viel Wellengang) haben wir uns entschieden doch noch einmal Pferdereiten gehen (an alle die jetzt. „uuuuh“ machen: Dies hat in Argentinien tradition und ist nicht so ueberstilisiert und vermarktet wie bei uns)…Auf jedenfall eine Interessante Erfahrung, auch wenn Mutti immer gesagt hat, dass man mit dem Essen nicht spielen soll.
Ein Paar Stunden spaeter dann mit aufgerauhten O-Beinen bei der Infanterie…naja war schon mal interessant, va. weil meines das groesste futuristische Steak war und ich so mal auf andere runterschauen konnte.Foto folgt.

Morgen wollen wir zeitig aufstehen und richtung norden in die Thermen gehen. bis denne!

lg diego

Ghettogaucho mitem Rieseross (jedefalls fuer mini Verhaeltnis)

Ghettogaucho mitem Rieseross (jedefalls fuer mini Verhaeltnis)



Von Pingu und Keiko

3 02 2010
Peninsula Valdes, eine riesige Halbinsel im Osten Argentiniens. Heimat von Pinguinen, Laufvoegeln, Schafen, Lamas, Seeelfanten und in Kuestennaehe von diversen Walarten.
 
Diego und ich pflanzten unser Zelt in den Campingplatz von Puerto Piramides im Westen der Halbinsel. Von da aus brachen wir tagsdarauf zu Inselrundfahrt auf.  Nach einer Fahrt ueber Strassen die stark an jene im Hindukusch erinnerten, vorbei an riesigen Salzseen, Lama- und Schaafherden, erreichten wir die suedoestliche Spitze der Halbinsel – Punta Delgada. Ausgebootet und bereit ein Paar Fotos zu knipsen, fegete der Wind an der Klippe dermassen, dass erstmal eine Tenueanpassung faellig war. Mit Windstopper liessen sich dann auch ein paar Fotos von den Seelefanten und dem atemberaubenden Panorama scheissen ohne Erfriegserscheinungen zu provozieren.
Nach ca. 50 Kilometer Rallye Richtung Norden, absolvierten wir zu Fuss bei Punta Cantor einen Rundkurs mit diversen Infos ueber die Flora und Fauna der Region. Viele Fotos und ein Aufreger über die viel zu weit entfernten Pinguine spaeter, ging die stossdaempfermaltretierende Fahrt weiter Richtung Norden. Nach ein paar Momenten erreichten wir einen Aussichtspunkt, an welchem die Pinguine bis zum Zaun watscheln konnten. Perfekter Augenblick um ein Paar Fotos von Pingus entfernten Verwandten zu schiessen. Da wir nicht wussten wie man Pinguinfleisch zubereitet, gschweige denn wie es schmeckt und wir uns erst noch in einem Naturschutzgebiet aufhielten, haben wir es vorgezogen unser Training fuer die naechste Rallye Paris-Dakar fortzusetzen, anstatt einem flugunfaehigen Vogel den Hals umzudrehen.
An der noerdlichsten Spitze, der Punata Norte hofften wir ein Paar von Keikos Artgenossen, den Orcas zu begegnen. Leider, sagte uns einer der Parkranger, sei es purer Zufall wenn sich ein Orca blicken laesst. Zu unserem Trost gab es eine Nasevoll ueblriechenden Seeelfantenduft, ein paar Fotos von jenem Getier und von den verwirrten Guerteltieren welche auf dem Parkplatz herumluemmelten.
 
Aktuell sitzen wir in Gaiman, ein Kaff gegruendet von den ersten Pionieren, welche unseres Erachtens einfach zu faul waren weiter zu latschen und sich an einem schoenen Ort niederzulassen.
 
Gruesse und solche Sachen
Marco


Chubut

2 02 2010

Chubut ein Traum…

Esquel eine freuntliche 1906 von walisischen Siedlern gegruendete Kreisstadt. In der nahe der Parque Nacional Los Alerces, benannt nach dem gleichnamigen Baum. Diese Alerces (alerce, Fitzroya cupressoides) ist die zweit aelteste Baumart der Welt im Park stehen exeplare die 4000 Jahre auf dem Bugel haben. Zu denen ist der Zutritt aber verwehrt, ich konnte aber 2600 Jaeriges exemplar bestaunen mit einem Durchmesser von ca. 2,2 Meter und einer hohe von 57 Metern. Mich als Schriner erfullt dieser gigantische Baum mit erfurcht, wen man bedenkt das dieser Baum nur 1mm pro jahr an durchmesser gewinnt. Ich habe dann am Ufer Schwemmholz dieses Baumes gefunden, gleichmesigeres und Feinjaerigeres Holz habe ich noch nie gesehen. Das leicht zubearbeitende und doch harte Holz, wird hauptsaechlich im Instrumentenbau verwendet. Der Park ist mit 2600 Quadrat Km etlichen Flussen und Sehen in verschiedenen „Begegnungszohnen“ eingeteilt und einfach nur wunder schoeen.

Mehr per zufall erfahre ich das ein „Fiesta Regional del Ternero Cordillerano“ in der nahe ist und ich beschliesse hin zu gehen. Alles nur Leute von Hier keine Touristen „ein Gringo unter lauter Gauchos.“ Alle sind auch Angezogen wie Gautchos Frauen wie auch Maenner und schauen dem Specktakel von ihren Pick-ups oder Klappstuelen zu. Eine Herde Kuhe wird in der Arena freigelassen ein haufen wilder Gauchos zu Fuss und zu Ross mit Lasos haben die Aufgabe in 10 Min alle unter Konntrolle zu brinngen. Wie die wilden stuermen sie auf die Kuehe zu mit den Lasos wird die eine oder andere Gefangen, die anderen „Stolpern“ ueber einander. Mit Starken Griffen in die Nassenlocher und Knicken des Schwanzes wird die Kuh unter Kontrolle gehallten. Oder die Gauchos werfen sich auf die zufallgebrachten und oder hallten sie mit mehreren Lassos fest, „Ziel ereicht..!“

Danach wirds wirklich Spannend, Pferde mit Verbundenen Augen (zur Beruigung) werden an einen Pfahl gebracht und festgehallten und sie werden mit einer Art Sattel bestuckt. Dann Schwingt sich ein Goucho auf das Ross augenbinde wird entfernt hinnter disem Ross Steht ein Reitter mit Peitsche gleichzeitig mit dem Peitschenhieb wird das Pferd vom Posten losgelassen. Der Gaucho auf dem Wildgewordenen Gaul gibt alles und Peitscht bis ihn das Pferd abwirft oder die Glocke erklinkt und ihn der andere Reiter zu sich aufs Pferd holt. An zwei Pfosten wird abwechslugsweise dieser Wetkampf zwischen Mann und Tier ausgetragen. Fuenf Meter neben mir die Ambulanz, die ploetzlich ohne grund mit Signallicht davon fahrt, drei Sanitaeter ohne Sanbare oder Medizinische ausrustung bleiben zurueck. Ich denke nur wen jetzt etwas pasiert! Und Promt der Reiter der Sein Pfert so richtig zu hochst Sprungen und Kruemungen zu meiner Freude, da ich gewillt bin ein par Fotos zu schiessen; knallt es voll auf den Kopf. Er hat sich verhedert und kommt vom Pfert nicht mehr los immer wieder und immer wider Schlegt er am Boden auf. Bis er dan noch einige Meter mitgeschleift wird befor er dann Bewegungslos liegen bleibt. Die Helfer Stuermen zu ihm, die Sanitaeter kniehen ratlos neben ihm, alle rufen wuetend „wo ist die Ambulanz“. Ich kann dieser Inkompetenz nicht mehr zuschauen und hole mir ein Choripan, wo ich zurueck komme leigt er immer noch Bewegungslos da, spaeter dann kommt dan entlich die Ambulanz. Fuer mich typisch und stellvetretend fuer einges hier. Am Abend erzaehle ich dan geschockt im Hostel was ich erlebt habe, am speten Abend dann kann mich eine Frau aus Entrerios bruigen, der man lebt anscheinend noch…

Ende gut alles gut…

DR. Bertolino



Zuerich – Las Grutas

1 02 2010

Zuerich – Las Grutas  (von Gastautor Marco 😀 )

Hello Fellas, lange Zeit blieb mir die Möglichkeit verwehrt einen Eintrag fuer den Blog zu verfassen. Damit mir dies jedoch einfacher fällt, schreibe ich alles in Hochdeutsch weniger Z und Umlaute.

Nun, nachdem Njazi und Martin so frei waren mich nach Kloten zu begleiten und sich von mir persönlich zu verabschieden, ging die lange Reise auch schon los. Die erste Etappe war ein 17 stuendiger Flug welcher sich dank Verspätung in Sao Paolo laenger hinzog als geplant. Der erste Teil des Fluges war recht angenehm, da die Swiss ein Gutes Unterhaltungsprogramm hat und ich eine 3er Reihe fuer mich alleine hatte, auf welcher ich den Umstaenden entsprechend gut gepennt habe. Nach den ersten 12 Stunden Flug irrte ich ein bisschen durch den Flughafen von Soa Paolo, da es in brasilianischen Flughaefen wohl zum guten Ton gehoert kurz vor Abflug noch das Gate zu aendern und auf dem Boarding Pass auch nochmal ein anderes Gate zu verzeichnen. Auf der Gangway sah ich dann sogar wie mein Gepaeck schon bereit war um in den Flieger verladen zu werden, von da an konnte nichts mehr schief gehen und der zwei stuendige Flueg in der argentinischen Klapperkiste war ein Klacks!
In Buenos Aires gelandet, schnell die Einreisepapiere ausgefuellt, Passkontrolle passiert, Gepaeck geschnappt, Diego umarmt und raus aus dem Verkehrschaos! Nachdem ich mich von der Reise ein bisschen erholt hatte, konnte ich die ganze Region welche wir duchreisten auf mich wirken lassen. Was einem sofort auffaellt ist das mangelnde Bewusstsein fuer Ordnung und Sauberkeit, fuer uns Sagrotan-geschaendeten Schweizer erstmal gewoehnungsbeduerftig. Egal nach zwei Minuten und 36 Sekunden hatte auch ich mich daran gewoehnt und konnte mich aufs wesentliche konzentrieren, naemlich unseren Trip nach Sueden.

In Diegos Peugeot Partner sausten wir Richtung Lobos, unterwegs kauften wir das notwendige fuer unser Abendessen das Asado (Rindsrippen). Wir erreichten die Lagune von Lobos nach einer ca. 100 Kilometer langen Fahrt. Kaum am Campingplatz angekommen Zelt hingepflanzt und ab ins vermeindlich kuehle Nass, das Wasser war ca 30 Grad, von Abkühlung keine Spur. Ein bisschen durch den Schlick gewatet und so getan als waere es eine Abkuehlung , danach angefeuert und Asado auf den Grill geknallt. Frisch, froehlich feierten wir nach dem Abendessen meine Ankunft hier in Argentinien, was fuer Diego einige Nachwirkungen hatte. Fuer Details bei ihm melden.

Am Dienstag nach dem wir den BG3 erstellt hatten und alle eingebootet waren, legten wir eine laengere Etappe zurueck welche uns zuerst ins beschauliche Staedtchen Bolivar fuehrte und danach weiter nach Laguna Alsina. Die windgeplagte Lagune bot uns einen Vorgschmack das, was uns spaeter auf de Reise noch erwarten wuerde…

Viel Spektakel hielt Alsina fuer uns nicht bereit, deshalb reisten wir am Mittwoch nach Bahia Blanca, dort haben wir uns nach einer Herberge erkundigt um da zu naechtigen. Eigentlich war davor aber Sierra de la Ventana unser Ziel, leider war es nach Ankuft sehr ernuechternd zu erfahren, dass man hier bezahlen muss um auf einen Berg zu marschieren. Verstaendlicherweise war es uns zu wieder 60 Pesos zu berappen um einem Touristenfuehrer hinterher auf einen Berg zu trotten, so entschieden wir uns dafuer in die zuvor erwaehnte Stadt zu reisen.
Die Hafenstadt bot ein bisschen mehr als die Lagune mitten in der Einoede, aber da es unter der Woche war hielt sich auch hier das Unterhaltungsangebot in Grenzen.

Frisch gestaerkt traten wir die Fahrt zum Balneario El Condor an, ein Ferien Resort und Brutplatz fuer Loros (Papageienart) an der Atlantik Kueste und dem Rio Negro. Leider konnte meinem Wunsch einen Quad zu mieten und ueber die Duenen zu heizen nicht nachgekommen werden, da das noch nicht genug des Unmutes war verhoehnte mich Diego bei jedem Quad der an mir vorbeifuhr..
Waehrend wir mit der Karte des Resorts durch die gegend irrten sprach uns Marcos an, welcher am Abend an einem Hippie Stand im Flohmarkt oder so aehnlich arbeitete und dort Schmuck verkaufte, wir sollten doch mal vorbei schauen. Gesagt getan, besuchten wir ihn am Abend bei der Arbeit um mit ihm ein bisschen zu Quatschen und fuer den spaeteren Abend einen Treffpunkt auszumachen. Getroffen haben wir uns in einer Bar am Strand, wo ich voellig fasziniert und neidisch den Einheimischen bei ihren Taenzen zuasah. Unter den Umstaenden blieb uns nichts uebrig als uns dem Alkohol hinzugeben bis wir in die Disco torkeln konnten!
Baden im Meer war der Plan am naechsten Tag. Das Baden konnten wir bei dem Orkan der just dann aufkam, als wir den Strand erreicheten leider vergessen. Also ab zurueck zum Campingplatz, Sturmverspannung am Zelt anbringen, Tenue Tuareg montieren und wieder an den Strand. Ausgeruestet mit Langen Hosen, Windstopper, Brille und Tuch im Gesicht konnten wir den Orkan richtig geniessen und den Puls des Lebens spueren.
Nach einem weitern Abend in El Condor, ratterten wir weiter der Kueste entlang bis zu einer Seehund-Kolonie. Ein paar Fotos geschossen, uns ueber den graesslichen Gestank gewundert den die Tiere absonderten, ein paar Informationen ins Gerhirn gebrannt und weiter ging die wilde Fahrt nach las Grutas.

Las Grutas (die Grotten), Name ist hier Programm. An der Kueste spuelte das Meer viele kleine Grotten aus, welche man bei Ebbe betreten kann und bei Flut darin ersaufen kann.
Ein paar Kilometer von Las Grutas befindet sich die Felskueste Piera Colorada. Schoener Flecken Erde mit kleinen Krebsen, Muscheln und schoenen Felsformationen so weit das Auge reicht.

Allgemein waren die Gegenden welche wir bis jetzt durchreisten eher Karg und Einsam, ab und an sieht man einen Bauernhof der voellig verlassen in der Praerie rumsteht und man sich fragt was die Bewohner dazu veranlasst dahin zu ziehen… und halt die kleinen Steadte und Doerfer.

Gruessli mitem Fuessli
Marco
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Tuareg Demenzio

Tuareg Demenzio

Mister T vs. Orkan

Mister T vs. Orkan