7 Tage Trekking
17 02 2010Nach El Calafate und den riesigen Eismassen und dem ganzen Turiprogram wider „Back to the Roots“.
Also ab ins benachbarte Chile in den Park „Torres del Paine“ er gilt als schoenster Abschnitt der Anden, obwohl das finde ich eine ziemlich muetige Behaubtung.
Als ausgangs Punkt gilt Puerto Natales, wo ich „das Hostel“ schlechthin finde. Es gibt einen Gruenapfall, Rucksecke und Taschen zum einkaufen (damits keine Plastiktueten braucht) Infos und Equitmend.
Ich habe eigendlich alles dabei bis auf ein Zellt und den Rest brauch ich nicht. Dennoch Riesen Panikmacherei, finde ich! Und es gaebe da eine Infoveranstalltung, ich solle die doch besuchen. Es sind haubtsaechlich infos fuer Anfaenger zu Equitment und wie man es anwendet. Dan auch ueber den Park und das Klima, ich weis das das Wetter hier ist wie eine Frau in den Wechseljahren und von einem Moment auf den andern sich aendern kann, das wird bestaetigt und Unterstrichen.
Die Meisten machen ein „W“ foermige Route im Park in 3 Tagen. Ich entscheide mich fuer die Ganze Route also einem „O“ gleich, da sind auch weniger leute 😉
Ich Reduziere meine Ausruestung auf ein Minimum und komme trozdem auf einige Kilos mit Zelt, Kleidern, Schlafsack, Essen fuer 8 Tage usw.
Am ersten Tag habe ich 10 Stunden Reine Marschzeit, lege 30 Km Luftlinie zueruck und kampfe mit Gegenwind bis 80 Kmh. Und als wahre das nicht genug muss ich durch Knoecheltiefes Moor einige hundert Meter wahten. Aber die Natuer entschaedigt fuer alle Strapazen so schoen ist es hier. Ich Koche Wasser fuer eine Suppe (aus gewichts Gruenden gibts die nachsten tage nur Suppe, jeder der mich kennt weis wie gerne ich suppe habe) und stelle mein Zelt auf und Penne.
Tag zwei gemuetliches Fruehstuck im Sonnenschein. Heute nehme ich es gemuetlich nur ein 4 Stundiger aufstieg um Fit zu sein fuer den Pas Morgen. Nach dem ich mein Zelt aufgeschlagen habe fangt es an zu Pissen/ Schneeien und wird 2 Tage anhallten. In der Nacht muss ich mein Zelt Trockenhallten mit Mikrofasertuch und viel Geduld. Das Zelt ist nicht ganz dicht und diese Winde bringen Wasser in jede Rize. Denoch ist ein Teil meiner Ausruestung am Morgen nass.
Tag Drei Alles einpaken und im groesten Scheiss Wetter richtung Pas. Nach kurzer zeit Frage ich mich wo „ist der Weg“. Die Wege wurden zu Baechen und wo keine Steine sind seufst du bis mitte Unterschenkel im Morast ein. Ich Laufe wirklich in Bachen, Bachwandern Traeffe es wohl eher. Nach einiger Zeit begegnen mir ein Duzend Kameraden sie waren beim Pas und sagen es sei unmoeglich man sehe die Wegmarkierungen nicht mehr und der Wind sei zu Stark. Zu gefaerlich meinen sie. Sie Machen einen Erfahrenen eindruck und ich glaube ihnen, denoch will ich mir mein eigenes Bild der Lage machen. Die Patagonischenwinde spuere ich mit voller Prutalitaet mit ca. 120 Kmh Peitscht mir der Schnee Waagrecht ins Gesicht. Als es dann direckt hinnter mir 10 Meter runter in einen Wilden Bergfluss get und ich mich mit ganzem Gewicht gegen den Wind Stemmen und nicht sagen kann wo ich mein Fuss aufsetze werde. Muss ich eingestehen das es zu gefaerlich ist, zumal ich aleine bin. Fluchend Mache ich mich auf den Rueckweg. Inzwischen ist praktisch mein ganzes Matrial komplet nass. Feuern ist hier verboten und die Chancen waehren jetzt auch schlecht zum glueck hats eine Schutzhuette mit Ofen. Um den sich alle die durchnesten Genosen tummeln und ihr Matrial zu Trocknen versuchen. Die Huette besteht nur aus Wllblech und hat mehr Luecken als Blech, die Waerme ist also nicht von langer Dauer. Nasses Holz wird auf den Ofen (Alte Oelfass mit Rohr) gelegt damit es Trocknen kann und eingefeuert wie die Weltmeister. Alle mit Kleidungsstucken in der Hand wie Pinguine stehen sie nebeneinander und freuen sich wie doff ueber die Waerme. Es Qualmt wie bloed und mir wirds zu heiss, in dem Moment wo ich mich entfernen will fangts explosionsartig an zu Brennen. Ich wie weg. Reagiere. Suche Wasser, bovor ich weis wie mir geschied bin ich aus der Huette entreise einem eine Flasche mit Wasser bin wider drin und gebe sie weitter um zu Loeschen. Kurze aufregung, der rauch verzieht sich, weitter gehts.
Tag Vier mache mich auf den Rueckweg da mir in den kommenden tagen der Pas nicht Pasierpar erscheint. Nach dem Abstieg entlich wider Mal richtig Waschen mit Kaltem Gletscherwasser. Und natuerlich wider Suppe 🙁
Tag Fuenf Zurueck durch das Moor und diesmal habe ich Rueckenwind, manchmal so Sark das ich den Berg hoch rene ohne das ich es will. Die Windbohen sind so stark das sie aus einem See Wasser aufnehmen und 20-30 Meter weiter hinnten Runterregnen lassen, extrem habe ich noch nie gesehen. Das einzige was meine Ohren gegen diese Winde Richtig schuetzen kann sind meine Fetten Kopfhoere und mit Musik leuft sich auch wie von aleine.
Tag Sechs heute stehen 8 Stunden Marschieren auf dem Programm der Aufstieg gegen den Schluss ist dan die lezte Herausvorderung. Was sich hier so rumdrueckt! Die Beste und Teuerste Ausruestung aber die meisten sind Sowas von ungeschikt und Langsam jeder „Zueghuesler“ isch schneller. Und Natuerlich alles Montiert das auch jeder siet was fuer tolles zeugs man hat. Die haben zum teil echt keine Ahnung. Angekommen gehts dan auch bald ins Nest.
Tag Sieben 05.00 uhr Tagwache: Zelt bleibt stehen und nur das noetigste kommt mit. Ich Steige mit Taschenlampe 500 Meter auf, auf einen Berg von dem ich den Sonnenaufgang sehen kann. Oben angekommen Wasser aufsetzen, Trockne Kleidung anziehen, Schlafsack und Maetteli Rausnehmen, I Pod mit gutem Sound auf. So size ich da im warmen Schlafsack mitner heissen Schokolade in der Hand und warte auf den Sonneaufgang. Ihr haetted die neidischen Blicke sehen sollen von anderen die sich das Spektakel auch nicht entgehen lassen wollten und nassdurschwitzt bald im Schneegestoeber anfingen zu Freieren und zu Zittern. Dan 06.42 Uhr ist es soweit vor mir brennt der Himmel und die Sonne geht auf, hinter mir die Torres del Pine in Rotem licht, fast Kitschig, athemberaubend schoen. Mein hoehe punkt der sieben Tage und Kroender Abschluss.
„Go out with a Boom“
ich wür sege de rüdiger hett sin nachfolger gfunde…